Saiprakashana Buchclub

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  Zu lieben, ist alltäglich

Mutter Teresa sagte:

„Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir alle können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“

Kindern wird stets beigebracht, dass sie zu jemandem mit Bedeutung heranwachsen sollen. Zu jemandem, der eine Spur hinterlässt, bekannt ist und vielleicht sogar bewundert wird. Sie könnten große Wissenschaftler, Weltführer, Sportler, Musiker oder Schauspieler werden. Diese Vision entzündet wirklich ein Feuer der Motivation in einem jungen Herzen und bewirkt den Eifer darauf hinzuarbeiten, all das zu sein.

Doch wenn sie dann erwachsen und zu dem geworden sind, freuen sich diese „bedeutsamen“ Menschen jeden Abend von der Arbeit nach Hause zu kommen, ein warmes, selbst gekochtes Essen mit ihren Lieben zu teilen und schlafen zu gehen. Kurz gesagt, sie sehnen sich danach, wieder einfach nur gewöhnlich zu sein.

Es ist zwar gut, Ehrgeiz zu haben, wenn man aufwächst, aber die erstaunlichsten Freuden liegen im Gewöhnlichen.
Wenn wir uns Zeit nehmen, Kleinkinder zu beobachten, würden wir bemerken, dass die banalsten/langweiligsten Aspekte des täglichen Lebens in ihnen die größten Freuden und das lauteste Lachen hervorrufen. Es ist dabei so ansteckend, dass auch die Herzen aller um sie herum das Glück des Augenblicks spüren können.

Als Beispiel:
In einem der beliebtesten Videos im Internet geht es nicht um aufregendes Paragliding vom höchsten Berg der Welt – nein, es zeigt ein Baby, das einem Erwachsenen beim Zerreißen von Papier zusieht und aus tiefster Freude lacht.

Erst wenn wir aus unseren reinen, unschuldigen „Babyherzen“ herauswachsen, werden wir zu „Nervenkitzel-Suchern und Abenteurern“. Was ist dieser Nervenkitzel, den wir glauben zu suchen? Wir sollten uns daran erinnern, dass die größte Freude des Lebens das Leben selbst ist.

Wie können wir diese oft vergessene Freude wiederfinden? Um Mutter Theresas Aussage zu wiederholen: kleine Dinge mit großer Liebe tun. Diese Liebe in all unseren täglichen Aktivitäten zu verspüren wird uns wieder unser Babyherz näher bringen – ein Herz, das keine Anmaßung, keine Eifersucht und keinen Wettbewerb kennt, keine Abneigung hat, nicht schlecht über andere spricht und keine Wünsche hat. Ein Herz voller LIEBE. Und wann immer dieses Herz Not in Form von Hunger oder Bedrängnis verspürt, wendet es sich an jemanden, der wirklich helfen kann.

An wen könnten wir uns also wenden, wenn wir in Not sind, sobald wir unser „Babyherz“ zurückbekommen? Vielleicht an jemanden, der ewig und allgegenwärtig ist. An jemanden, der immer bereit ist, uns wie ein Vater zu beschützen und wie eine Mutter zu versorgen. Vielleicht bringt uns diese Frage sogar dazu, alle unsere irdischen Beziehungen neu zu bewerten und uns dem Himmlischen zuzuwenden.

Wenn du die Gnade und das Glück hast dein „Babyherz“ wiederzufinden, ist das größte Geschenk, dass du jemandem anderen machen kannst, ihm zu helfen das seine zu finden.


Um noch einmal Mutter Teresa zu zitieren: „Fang bei dem an, der dir am nächsten ist. Kümmere dich um deine Nachbarn. Kennst du denn deine Nachbarn?“

 

Monatlicher Beitrag des Inspirationsteams der jungen Erwachsenen