mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / Februar 2021 mandala_1

Italien, Rom

20. Juli 2015

 

 

Warum wird das ganze Drama, als ein Avatar zu erscheinen, aufgeführt? In der Bhagavad Gita erklärt Gott Krishna, dass es für diejenigen, die in einem Körper wohnen und die sich selbst als diese bestimmte Form verstehen, schwierig ist, das Formlose zu begreifen. Das ist wie bei einem Großvater, der sich – selbst wenn er der Premierminister des Landes ist – auf alle Viere kniet und wie ein Pferd geht, allerlei Grimassen schneidet und Geräusche macht, wenn er mit seinen Enkeln spielen will, um sie seine Liebe zu ihnen erkennen zu lassen.

Er benimmt sich wie die Enkelkinder, um mit ihnen eins zu werden. Wenn die Enkelkinder jedoch herangewachsen sind, nimmt er die dafür angemessene Form an, um sie die höheren Wahrheiten des Lebens zu lehren. Dann erkennen die Enkelkinder, dass ihr Großvater nicht nur ein Spielzeug-Pferd ist, sondern dass er in Wirklichkeit etwas viel höher Stehendes als das ist.

Gott steigt herab für den Aufstieg des Menschen. Er geht wie ihr, spricht wie ihr und verhält sich wie ihr, um mit euch eins zu werden, und lässt euch erkennen, was die Liebe Gottes ist. Dann steigt Er wieder auf, so dass ihr in Seine Fußstapfen treten könnt, um Ihn zu erreichen und schließlich Er zu werden. Alle großen Meister sind in begrenzte Körper eingeschlossen gekommen, nur wegen der Devotees, die noch nicht in der Lage sind, sie ohne physische Form zu verstehen.

Durch allmähliches Aufgeben dieser Form weitet sich das eigene Bewusstsein der Devotees jedoch schließlich wieder aus und hilft ihnen so, das Formlose zu verstehen.

Zuerst bin Ich in einer physischen Form gekommen, so dass ihr mit etwas Anstrengung bei Mir sein konntet, Mich sehen, Mich hören und Mich so erfahren konntet, wie Ich war. Jetzt bin Ich höher gegangen, so dass ihr mit Mir aufsteigen und Mich als eine ewige Quelle von Frieden und eine unbegrenzte Quelle von Glückseligkeit in euren Herzen fühlen könnt. Ich werde noch höher steigen und euch dazu veranlassen, mit Mir aufzusteigen, damit ihr schließlich versteht, dass ihr und Ich Eins sind.

Auch Jesus Christus hat zuerst gesagt, dass Er ein Botschafter Gottes sei. Er fühlte, dass Gott eine Sache war und Er eine andere – das entspricht dem Zustand, den ihr gefühlt habt, als Ich im Körper war.

Dann hat Er gesagt: „Ich bin der Sohn Gottes“, was bedeutet, dass Er gefühlt hat, dass Er ein Teil Seines Vaters war, nicht von Ihm verschieden war. Das ist nur eine Frage der Quantität, denn die Qualität ist dieselbe. In einem großen Zucker-Kristall ist die Qualität der Süße dieselbe wie in einem kleinen Zucker-Teilchen – nur die Quantität ist unterschiedlich. Das bedeutet Advaita Bhava, das Gefühl des Einsseins, und das ist es, was ihr jetzt erfahren müsst.

Ihr seid alle Funken der Göttlichkeit. Ich habe euch immer als ‚Verkörperungen der Liebe‘ angesprochen, als ‚Verkörperungen des Göttlichen Prinzips‘ und ‚Verkörperungen der Glückseligkeit‘.

Ich habe euch niemals als ‚Verkörperungen einer Blase‘ bezeichnet oder als ‚Verkörperungen eines verrückten Affen-Geistes‘! Ich habe euch immer als göttlich bezeichnet und das müsst ihr jetzt für euch selbst erkennen. Göttlichkeit kommt nicht von irgendwo außerhalb: Sie ist direkt in euch.

In den Kirchen hier gibt es viele große Marmor-Statuen, von denen jede von einem großen Künstler aus einem einzigen Steinblock herausgearbeitet worden ist. Bevor es die Statue gab, gab es nur einen großen, weißen Marmorblock. Der Marmor hat die versteckte Statue nicht gezeigt, aber als der Bildhauer behutsam daran gearbeitet hat und alles weggemeißelt hat, was nicht zur Statue gehörte, war das, was dann schließlich übrig blieb, nur die Statue. Die Statue ist nicht von außen gekommen und in den Stein eingetreten; sie war schon darin. Als all das entfernt war, was nicht zur Statue gehörte, war das, was schließlich übrig blieb, die Statue.

Ebenso seid ihr alle bereits göttlich. Wenn ihr alles aufgebt, was in euch nicht göttlich ist, dann ist das, was übrig bleibt, göttlich. Alles, was selbstsüchtig ist, voller Eigeninteresse, all das, was mit ‚ich, ich, ich‘ gefüllt ist, ist nicht göttlich. Sobald das aufgegeben worden ist, ist das, was bleibt, schon göttlich.

Auch Jesus Christus hat zuerst gesagt, dass Er ein Botschafter Gottes sei. Er fühlte, dass Gott eine Sache war und Er eine andere – das entspricht dem Zustand, den ihr gefühlt habt, als Ich im Körper war. Dann hat Er gesagt: „Ich bin der Sohn Gottes“, was bedeutet, dass Er gefühlt hat, dass Er ein Teil Seines Vaters war, nicht von Ihm verschieden war. Das ist nur eine Frage der Quantität, denn die Qualität ist dieselbe. In einem großen Zucker-Kristall ist die Qualität der Süße dieselbe wie in einem kleinen Zucker-Teilchen – nur die Quantität ist unterschiedlich. Das bedeutet Advaita Bhava, das Gefühl des Einsseins, und das ist es, was ihr jetzt erfahren müsst.
Ihr seid alle Funken der Göttlichkeit. Ich habe euch immer als ‚Verkörperungen der Liebe‘ angesprochen, als ‚Verkörperungen des Göttlichen Prinzips‘ und ‚Verkörperungen der Glückseligkeit‘. Ich habe euch niemals als ‚Verkörperungen einer Blase‘ bezeichnet oder als ‚Verkörperungen eines verrückten Affen-Geistes‘! Ich habe euch immer als göttlich bezeichnet und das müsst ihr jetzt für euch selbst erkennen. Göttlichkeit kommt nicht von irgendwo außerhalb: Sie ist direkt in euch.
In den Kirchen hier gibt es viele große Marmor-Statuen, von denen jede von einem großen Künstler aus einem einzigen Steinblock herausgearbeitet worden ist. Bevor es die Statue gab, gab es nur einen großen, weißen Marmorblock. Der Marmor hat die versteckte Statue nicht gezeigt, aber als der Bildhauer behutsam daran gearbeitet hat und alles weggemeißelt hat, was nicht zur Statue gehörte, war das, was dann schließlich übrig blieb, nur die Statue. Die Statue ist nicht von außen gekommen und in den Stein eingetreten; sie war schon darin. Als all das entfernt war, was nicht zur Statue gehörte, war das, was schließlich übrig blieb, die Statue.
Ebenso seid ihr alle bereits göttlich. Wenn ihr alles aufgebt, was in euch nicht göttlich ist, dann ist das, was übrig bleibt, göttlich. Alles, was selbstsüchtig ist, voller Eigeninteresse, all das, was mit ‚ich, ich, ich‘ gefüllt ist, ist nicht göttlich. Sobald das aufgegeben worden ist, ist das, was bleibt, schon göttlich.

Auszug aus Uvacha-9, Rede 1 – Rom, 20.07.2015