mandala_1  Fragen und Antworten / Februar -März mandala_1

Swami! Wie halten wir uns von negativem Denken fern?

FRAGE III

Swami! Wie halten wir uns von negativem Denken fern?

ANTWORTRT

Swami: Euer Atem sagt ständig: „So‘ham, So‘ham.“ Was bedeutet das? Es bedeutet, dass ihr weder dieser Körper noch der Geist (mind) seid. ‚Sa‘ bedeutet ‚spirituell‘. So‘ham ist die spirituelle Lehre: ‚Ich bin Das, Ich bin Gott.‘

Immer wenn ihr einen negativen Gedanken oder ein negatives Gefühl bekommt, solltet ihr euch daran erinnern: ‚Ich bin Gott, ich bin Gott. Ich bin die Verkörperung Gottes.‘

Für Gott gibt es nichts Negatives; Gott ist immer positiv. Wenn ihr denkt, dass ihr der Geist seid, dann gibt es negative und positive Eigenschaften.

Wenn ihr denkt: ‚Ich bin Gott‘, dann werdet ihr immer positiv sein. Wenn ihr eure wahre Natur erkennt und euch an sie erinnert, werdet ihr nie in negatives Denken verfallen.

Ich habe euch stets als ‚Verkörperungen des Atma‘, ‚Verkörperungen der göttlichen Liebe‘ und ‚Verkörperungen der Glückseligkeit‘ angesprochen.

Ich habe euch niemals als ‚Verkörperungen der Negativität‘ oder ‚Verkörperungen des Geistes‘ oder ‚Verkörperungen des Körpers‘ angesprochen. Wenn ihr Vertrauen in Meine Worte entwickelt, werdet ihr nie irgendwelche negativen Gedanken haben. Solange die Moskitospirale brennt, werden keine Moskitos kommen. Solange ihr kontinuierlich denkt: ‚Ich bin Gott‘, werdet ihr keine negativen Gedanken bekommen.

Nur wenn ihr Gott vergesst, werdet ihr negative Gedanken entwickeln. Deshalb müsst ihr jederzeit und überall an Gott denken.

Sitzt niemals untätig herum, sondern konzentriert euren Geist auf euren Atem, der unaufhörlich ‚So‘ham‘ sagt. Der Geist ist wie ein dienstbarer Dämon: Jede Arbeit, die sein Meister ihm aufträgt, verrichtet er sofort – aber wenn er ohne Beschäftigung ist, wird er sogar seinen Meister verschlingen.

Deshalb solltet ihr eurem Geist befehlen, unaufhörlich die Säule von Nāmasmarana hinauf- und hinunterzuklettern. Rezitiert irgendeinen der Namen Gottes: Ihr könnt zum Beispiel ‚Sai Ram, Sai Ram‘,‚So‘ham, So‘ham‘, ‚Hari, Hari‘ oder ‚Ram, Ram‘ rezitieren. Solange ihr an Gott denkt, werden euch keinerlei negative Gedanken irgendeiner Art in den Sinn kommen.

Muddenahalli, 26. April 2015

Swami, kannst Du uns etwas über die spirituellen Veränderungen sagen kannst, die in dieser Zeit vor sich gehen?

FRAGE II

Ich möchte Dich fragen, Swami, ob Du uns etwas über die spirituellen Veränderungen sagen kannst, die in dieser Zeit vor sich gehen?

ANTWORTRT

Swami: Was du im Außen siehst, ist nur eine Spiegelung dessen, was du im Inneren bist. Wenn du göttlich bist, wirst du alles als göttlich sehen. Wenn du menschlich bist, wirst du alles als menschlich sehen.

Ein kranker Mensch ist immer wütend auf alle. Weil er traurig und wütend ist, erfährt er Traurigkeit und Ärger durch andere. In dem Moment, in dem seine Krankheit geheilt ist, wird er glücklich sein und auch jeden anderen als glücklich ansehen.

Wenn du  dich also selbst veränderst, wird sich die ganze Welt verändern. Alles beginnt in deinem Inneren. Ich predige jetzt, dass jeder seine Göttlichkeit erkennen muss. In den kommenden Zeiten wird die Göttlichkeit im Inneren aufsteigen und viele Menschen auf der ganzen Welt werden die Wahrheit verkünden, dass alle eins sind.

Diejenigen, die diese Wahrheit nicht verstehen können, werden untergehen, so wie manche Pflanzen vergehen, wenn die Jahreszeiten wechseln. Diejenigen, die dem Pfad des Dharma folgen, werden vom Dharma beschützt werden. In jedem Zeitalter, in jeder Zeit, gab es einige Menschen, die gut waren und andere, die nicht gut waren.

Es ist nie vorgekommen, dass die ganze Welt nur voller Güte war. Deshalb werden mehr und mehr Menschen zu besseren Menschen, zu spirituellen Menschen werden. Und das ist das goldene Zeitalter. So wie du die Welt siehst, so wirst du die Welt auch im Außen erfahren. Das, was dich daran hindert, dies zu erkennen, ist dein eigenes Ego. Sobald du das Ego durch Liebe und Dienen aufgeben hast, wirst du die ganze Welt als göttlich wahrnehmen. In der Entwicklungsgeschichte der Welt ist jetzt die Zeit gekommen, in der viele spirituelle Menschen in Erscheinung treten werden.

Italien, 16. April 2015

wie Kann ich in meinem Herzen immer mit dir verbunden sein?

 

FRAGE I

Swami, wir haben gehört, dass Du viele Wunder in Deinem Leben vollbracht hast, und es noch immer tust. Das größte Wunder, fühle ich, ist Deine Liebe, die uns ins Innere unserer Herzen hineinzieht. Wenn unsere Herzen offen und voller Liebe sind, ist es leicht, in diese Welt zu gehen und zu dienen, alles für Dich zu tun und an Dich zu denken. Doch wenn sich in dieser Welt Dinge ereignen, einige Prüfungen  ̶  vielleicht von Dir, dann geschieht etwas mit meinem Herzen. Das Herz verschließt sich, ich kann die Liebe nicht mehr fließen fühlen und es ist nicht einfach, sich mit Dir zu verbinden.

Kannst Du dieses Herz offenhalten, dortbleiben und die Liebe fließen lassen, so dass wir immer Kontakt mit Dir haben, ohne Gefühle wie ‚Ich bin verschlossen‘ oder ‚Ich bin weit weg?‘ auch wenn wir nicht rein genug sind oder falsche Dinge tun?

 

ANTWORTRT

Swami: Das Herz hat zwei Türen und ein Schloss. Ego und Anhaftung sind die beiden Türen und der Geist (mind) ist das Schloss. Wenn du die Türen entfernst, wird das Herz immer offen sein, dann brauchst du sie nicht einmal zu verschließen.

Analysiere es selbst: Wann immer du das Gefühl hattest, dass dein Herz verschlossen war, kamen entweder
dein Ego oder deine Anhaftung ins Spiel. Du wurdest zu sehr in das verwickelt oder dem zu sehr verhaftet, was du getan hattest, auch wenn es Seva war, und dies hat das Herz verschlossen. Brich einfach die Türen auf und wirf das Schloss weg, dann gibt es kein Schließen oder Öffnen mehr; das Herz wird dann immer offen sein. Das ist die Wahrheit.

Es liegt in deinen Händen. Du musst diese Türen öffnen und sie die ganze Zeit offenlassen.

Zu Ramas Zeit gab es keine Türen an den Häusern, weil niemand vor irgendjemand anderem Angst hatte. Niemand war gierig, niemand hat gestohlen, niemand hat jemand anderem etwas angetan. Wirf auf die gleiche Weise einfach die beiden Türen von Ego und Anhaftung weg, und das Herz wird immer offen sein. Das ist es, was du tun musst. Es kommt durch Übung.

Schweiz, 4. April 2018

 

    

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