mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / Oktober 2020 mandala_1

Abendsatsang im „Home Sai“ Vientiane, Laos

19. März 2020

So glücklich die Devotees auch sein mögen, wenn sie bei Gott zu sind ‒ Gott ist noch glücklicher, wenn Er mit Seinen Devotees zusammen ist.

So wie Kinder glücklich sind, bei ihrer Mutter zu sein, ist Gott noch glücklicher, wenn er bei seinen Kindern sein kann.

So viele Kinder sitzen heute hier. Kann es ein Kind ohne Mutter geben? Und kann es eine Mutter ohne Kind geben? Es ist eine untrennbare Verbindung. Dasselbe kann man über die Beziehung zwischen Gott und seinen Devotees sagen. Wo das reine Herz eines Devotees ist, kann man sicher sein, dass auch Gott dort präsent ist.

Wenn ein Kind nach seiner Mutter schreit, dann eilt sie, wo auch immer sie sein mag, an die Seite ihres Kindes. Genauso ist es, wenn Devotees mit reinem Herzen beten. Dann hat Gott keine andere Wahl, als an ihrer Seite präsent zu sein. Dies ist das untrennbare Band der Liebe zwischen Gott und seinen Devotees.

Unter all den Kindern, die eine Mutter haben kann, welches ist ihr am liebsten? Dasjenige, das der Mutter folgt, ihr zuhört und sie nicht verärgert, ist ihr am liebsten. So ist der liebste Devotee des Herrn derjenige, der anapeksha ist, d.h. der keine Wünsche hat.

Wunschlos zu sein, ist die beste Eigenschaft eines guten Devotees. Ein solcher Devotee ist zufrieden mit dem, was Gott ihm gibt und wartet geduldig darauf, dass Gott Seinen Willen verwirklicht, ohne Ihm dabei im Weg zu stehen. Ein solcher Devotee hat weder einen eigenen Verstand, noch einen eigenen Wunsch oder Willen. Für ihn oder sie zählt allein, was Gott will, was Gott wünscht.

Es ist so, wie bei einem braven Kind, das immer zufrieden mit dem ist, was die Mutter tut, oder was immer sie gibt. Das Kind ist immer bereit, ihr zuzuhören und ihrer Führung zu folgen.

Doch genauso, wie ein Kind heranwächst, zur Schule geht, andere Menschen draußen trifft, neue Beziehungen eingeht, neue Wünsche und Ziele entwickelt und nicht mehr auf die Mutter hört ist es, wenn Devotees in die Gesellschaft von weltlichen Menschen kommen. Dann vergessen sie Gott und jagen ihren Wünschen hinterher.

Deshalb ist die Gesellschaft von wunschlosen Devotees sehr wichtig, um die reine Hingabe an Gott zu bewahren.

Im Buddhismus gibt es ein Gebet: „Sangham sharanam gacchhami,“ ‒ Sei in Verbindung mit dem Guten, mit Menschen, die gut sind. Ohne in der Sangham zu sein, ohne im Satsang zu sein, ist es nicht möglich, Buddha zu erkennen oder mit ihm zu sein, das bedeutet, immer Gott zu erkennen oder mit Ihm zu sein.

Wenn man in der Gesellschaft von guten Menschen ist, neigt man dazu, gute Dinge zu tun.

 

„Dharmam sharanam gacchhami“ ‒ Tue gute Dinge, sei immer auf dem rechten Weg.

Nur wenn ihr mit guten Menschen zusammen seid, folgt ihr dem Pfad des Guten. Das bedeutet, wenn ihr mit Gott zusammen sein könnt ‒ „Buddham sharanam gacchhami“ ‒ dann könnt ihr mit dem Göttlichen vereint sein.

Um den vollständigen göttlichen Diskurs zu lesen und mehr über den göttlichen Besuch zu erfahren, siehe link oder auf die Titelseite des Booklets.