mandala_1 Auszüge aus den göttlichen Reden / September 2020 mandala_1

Auszüge aus der Rede Babas in Vientiane, Laos

9. Februar 2020

(Bezugnehmend auf seine Begleiter) Ich habe all diese Leute mitgebracht, weil ich wollte, dass sie die Hingabe der Devotees für Swami in Laos sehen, damit auch sie etwas lernen können. Sie sollten euch sehen, nicht umgekehrt.

Als Hanuman sich Lord Rama verschrieben hat, wurde auch er zu einem Gott. Als die Menschen Hanuman sahen, fühlten sie sich gesegnet. Wo immer Hanuman ist, da ist auch Rama.

Als Radha sich Krishna verschrieb, wurde sie zu einer Göttin. Aufgrund ihrer Hingabe für Ihn, sagen wir heute „Radha-Krishna“, mit Radhas Namen vor dem Krishnas. Aus diesem Grund ist die Verehrerin größer als Gott.

Einmal fragte Lord Vishnu Narada: „Wer ist der größte Devotee?

Narada dachte, dass er selbst der größte Devotee sei, und so sagte er sehr demütig: „Oh Herr! Bringe mich nicht in Verlegenheit, denn ich glaube, ich bin der größte Devotee.

Lord Vishnu beschloss, Narada eine Lektion zu erteilen. Er sagte: „Narada, ich möchte, dass du etwas für mich tust. Geh hinunter auf die Erde, um eine Person namens Avi Sarkar (Swamis Gastgeber in Laos) zu finden“.

Narada fragte: „Was macht dieser Avi Sarkar? Singt er Deinen Namen die ganze Zeit wie ich?“
Narayana antwortete: “ Geh und sieh selbst, was er tut.“

Also kam Narada nach Laos und suchte und suchte, bis er schließlich Avi Sarkar fand, der mit seiner Büroarbeit beschäftigt war und in keinster Weise Namasankeertana praktizierte.

Narada fragte sich, wann dieser Avi Sarkar den Namen des Herrn singen würde, damit er vergleichen konnte, wie oft er sang und wie oft Avi Sarkar sang, um zu wissen, wer größer war. Er wartete sehr lang, aber er hörte Avi Sarkar keinen der Namen Gottes rezitieren. Er war einfach nur mit seiner Arbeit beschäftigt! Schließlich folgte er Avi Sarkar zu der Schule, wo Narada sehr viele Kinder und Lehrer sah, die „Sai Ram, Sai Ram“ sangen. Auch die Devotees sagten „Sai Ram“.

Da erkannte Narada, was Narayana gemeint hatte und dachte: „Allein das Sitzen und Rezitieren des Namens Gottes, ohne etwas anderes zu tun, ist kein Zeichen von Größe. Wenn man Gottes Werk tut, indem man möglichst viele andere lehrt, Gottes Namen zu chanten, so ist das ein großer Dienst.

(Auf die Jeswani-Brüder verweisend) Vorhin sangen sie: „Akhanda jyoti jalao, prema jyoti jalao, gyana jyoti jalao„, was so viel bedeutet wie: „Indem du die Lampe anzündest, bringe Licht in die Dunkelheit“.

Der Name des Herrn repräsentiert das Licht der Lampe. Es reicht nicht aus, nur Licht im eigenen Heim zu haben. Wenn man andere lehrt, die Flamme der Hingabe zu entzünden, dann wird ihr Leben heller und strahlender werden.

Das ist weitaus wichtiger, als selbst Gottes Namen zu singen und zu denken, man sei großartig. Wenn ihr Gott in das Leben vieler Menschen bringen und ihr Leben besser machen könnt, dann seid ihr große Devotees.

Um den vollständigen göttlichen Diskurs zu lesen und mehr über den göttlichen Besuch zu erfahren, siehe link oder auf die Titelseite des Booklets.