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Gegen was kämpfen wir heute an?

 

Die Welt steht heute vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Das hat auch eine gute Seite: denn es hat sich eine kollektive Bewegung gegen diese Herausforderungen, die von uns Menschen als Katastrophen bezeichnet werden, entwickelt.

Die Frage ist aber: Versuchen wir nun wirklich, gegen Naturgewalten zu gewinnen? Wir müssen uns daran erinnern, dass die Natur nicht von Menschenhand geschaffen wurde. Da Gott die Natur erschaffen hat, kann der Mensch nie wissen, wie er die nächste neue Krise am besten lösen kann. Daher bleibt ihm nur eine Lösung: er nennt diese Krise „noch nie da gewesen“ und versucht mit allen Ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, dagegen anzukämpfen.

Das Universum ist aber Reflexion, Reaktion und Widerhall. Alles, was im Inneren ist, wird im Außen reflektiert. So begrenzt wir als Menschen auch sein mögen, uns wurde die wunderbare Fähigkeit zuteil, unsere Gedanken zu manifestieren. Jeder einzelne alltägliche Gedanke, ist unser Beitrag zum Universum. Negative Gedanken führen zu negativen Worten und negative Worte zu negativen Taten. Schlechte Luft, schlechtes Wasser, Krankheiten, rasanter Klimawandel, große Naturkatastrophen – all dies ist ein Ergebnis von weit mehr als sieben Milliarden negativer Gedanken!

Es gibt aber Hoffnung: denn, wenn der Körper krank ist, kann bereits eine kleine Dosis Medizin den ganzen Körper heilen. In ähnlicher Weise können auch ein paar wenige Menschen mit ein paar guten Gedanken, die zu ein paar guten Worten und dann ein paar guten Taten führen, das gesamte, verschmutzte kollektive Bewusstsein reinigen.

Der heilige Pater Pio sagte einst: „Betet, hofft und sorgt euch nicht“. Wir sollten also nicht unseren Schlaf auf Grund von Sorgen über einen Weltuntergang verlieren. Da wir die Welt nicht erschaffen haben, sind wir wahrscheinlich auch nicht für ihren Untergang verantwortlich. Wir sind jedoch als ihre Bewohner für ihren Unterhalt und ihre Pflege verantwortlich – genau wie für jedes andere Besitztum, das wir bewohnen. 

Was KÖNNEN wir als Menschen also wirklich tun?

Kehren wir zu den Lehren der großen Meister zurück und erinnern wir uns an das, was sie gesagt haben. Buddha pflegte zu sagen: „Es ist besser, sich selbst zu besiegen, als tausend Schlachten zu gewinnen. Nur wenn du dich selbst besiegst, ist der Sieg dein. Er kann dir nicht mehr genommen werden, weder von Engeln noch von Dämonen, weder vom Himmel noch von der Hölle“.

Proteste und Plakate können eine Situation nur verschlimmern. Lasst uns zuerst lernen, die eigenen Unzulänglichkeiten zu überwinden. Lasst uns auf uns selbst achten und in der Stille unseres eigenen Hauses reflektieren, was bereits im Kleinen verbessert werden muss.

Waren wir stets freundlich zu unseren Angehörigen? Haben wir stets versucht, in den Sommermonaten an die durstigen Vögel auf unserem Balkon zu denken? Haben wir eventuell etwas gekauft, das wir eigentlich nicht brauchen, und damit jemandem Unannehmlichkeiten bereitet, der es dringender bräuchte?

Dann lasst uns die Augen schließen und in Gedanken die gesamte Schöpfung mit purer Liebe umarmen. Wenn wir selbst keine guten Taten hervorbringen können, lasst uns beginnen erstmal einen guten Gedanken zu erzeugen. Lasst uns mehr Liebe geben, als wir bekommen können. Lasst uns jeden Tag so leben, als würden wir ein komplett neues Leben führen. Lasst uns von vorne beginnen und liebevoller als gestern sein.

Lasst uns loslassen, was wir nicht kontrollieren können, und darauf vertrauen, dass Gott alles unter Kontrolle hat.

 

 

    

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