Saiprakashana Buchclub

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mandala_1  Fragen und Antworten / Dezember-Januar mandala_1

Was können wir Menschen sagen, die traurig sind, um sie glücklich zu machen?

FRAGE V

Was können wir Menschen sagen, die traurig sind, um sie glücklich zu machen?

ANTWORTRT

Swami: „Auch das wird vorübergehen.“ Selbst wenn die Menschen glücklich sind, solltet ihr ihnen das Gleiche sagen. „Auch das geht vorbei.“ Alles wird vorübergehen. Glück und Traurigkeit kommen und gehen. Freude ist ein Intervall zwischen zwei Schmerzen. Wenn der Schmerz kommt, muss die Freude danach kommen. Wenn die Menschen traurig sind, gehe ich hin und sage ihnen: „Ihr solltet euch sehr freuen, dass ihr Schmerzen habt, denn das bedeutet, dass Freude folgt. Wenn jemand Freude empfindet, sage ich: „Sei lieber vorsichtig, denn der Schmerz wird folgen! Es ist ein Kreislauf.

 

Santa Rosa, Kalifornien, USA, 21. Juni 2017

Swami, ist es Seva, wenn wir den Tieren dienen?

FRAGE IV

Swami, ist es Seva, wenn wir den Tieren dienen?

ANTWORTRT

Swami: Tieren zu dienen ist Seva. Selbstloses Dienen ist Seva – es gibt keinen Unterschied. Auch Tiere sind Teil der gesamten Schöpfung und genauso göttlich wie ihr selbst es seid. Daher ist es Seva, wenn ihr jemandem dient. Tier-Seva ist tatsächlich ein großer Dienst. Die armen Geschöpfe verfügen nicht einmal über die Fähigkeiten, die ihr habt – sie können weder sprechen noch sich selbst ausdrücken. Wenn sie Schmerzen haben, können sie es euch nicht einmal sagen. Tieren zu dienen ist ein großer Seva.

Tiere sind Swami sehr lieb, weil sie so rein, so freundlich und so zufrieden mit ihrem Leben sind. Sie kennen keine Gier. Selbst ein Löwe, der seine Mahlzeit eingenommen hat, wird nicht am selben Tag ein anderes Tier töten. Er wird am nächsten Tag an seine Nahrung denken. Auch die wildesten sind freundlich, zufrieden und mit ihrem Leben zufrieden. Der Mensch ist das einzige Tier, das nie mit dem zufrieden ist, was es hat.

Es ist wichtig, dass man für Tiere Seva macht. Wenn es für euch eine Befriedigung darstellt, dann tut es auf jeden Fall!

Kuala Lumpur, Malaysia, 11. August 2017

Geliebter Swami, ich habe das Gefühl, dass ich in meiner inneren Entwicklung nicht genug Fortschritte mache

FRAGE III

Geliebter Swami, ich habe das Gefühl, dass ich in meiner inneren Entwicklung nicht genug Fortschritte mache. Ich habe das Gefühl, dass es sehr langsam geht. Ich frage mich, wie ich die Entwicklung meiner Gemeinde richtig unterstützen kann. Ich bin nicht perfekt, also bitte hilf mir.

Was kann ich tun? Wie kann ich mich völlig von Gott abhängig machen? Wie kann ich mein Herz auf das vorbereiten, was im Exzellenzzentrum in Chihuahua geschehen wird?

ANTWORTRT

Swami: Du könntest nicht einen einzigen weiteren Gedanken denken, wenn Gott nicht anwesend wäre. Du könntest dein Herz nicht zum Schlagen bringen, wenn Gott nicht anwesend wäre. Du könntest nicht einmal deine Augen sehen lassen, wenn Gott nicht anwesend wäre. All dies geschieht, weil Gott im Inneren ist. Wie kann man also nicht von Gott abhängig sein? Du bist bereits von Gott abhängig und deshalb bist Du am Leben. Stell Dir nicht vor, dass Du Dich Gott anvertrauen musst, denn Du tust es bereits. Ohne Ihn kannst du nichts tun. Deinen spirituellen Fortschritt und dessen Tempo gibt es nur in deiner Vorstellung. Wenn Du diese Vorstellung vergisst und hinter Dir lässt, wirst Du Frieden finden.

Was das Chihuahua-Zentrum betrifft, so arbeite mit den Jugendlichen dort, indem du sie an deinen Lebenserfahrungen teilhaben lässt. Du weißt heute, worauf es im Leben ankommt und worauf nicht. Worauf man achten und was man ignorieren sollte. Hilf den anderen Jugendlichen mit deinen eigenen Lebenserfahrungen, damit sie verstehen, dass sie sich nicht die Hände im Feuer verbrennen müssen, um zu wissen, dass Feuer brennt. Sie können von deinen Erfahrungen lernen und von ihnen profitieren. Tu das, denn das wird ein guter Dienst sein.

Mexico, 15 October, 2017

Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. Was soll ich tun?

FRAGE II

Es fällt mir schwer, mich zu konzentrieren. Was soll ich tun?

ANTWORTRT

Swami: Zuallererst musst du deinen Körper beruhigen. Schau, wenn du die ganze Zeit herumläufst, wirst du nicht in der Lage sein, dich zu konzentrieren. Der Geist ist wie Wasser, der Körper ist wie ein Gefäß. Wenn das Gefäß ständig wackelt, wird auch das Wasser ständig in Bewegung sein, nicht wahr? Dann kannst Du keine Reflektion auf dem Wasser wahrnehmen. Halte Deinen Körper ruhig. Setz dich für einige Zeit an einen Ort. Sei nicht ruhelos und laufe nicht umher. Dann wird sich dein Geist langsam beruhigen und deine Konzentration wird sich verbessern.

London, Großbritannien, 31. März 2018

(Von einem Kind gefragt) Warum bin ich so?

FRAGE I

(Von einem Kind gefragt) Warum bin ich so?

ANTWORTRT

Swami: Gott hat dich so erschaffen. Eine Orange ist anders als ein Apfel und ein Apfel ist anders als eine Banane. All die verschiedenen Früchte wurden von Gott erschaffen. Einige sind ein bisschen bitter, andere zu süß und wieder andere sind genau richtig – aber alle sind einzigartig und jede ist etwas Besonderes.

Du bist auch etwas Besonderes und etwas Einzigartiges.

Sei nicht traurig! Denke bei Dir: Ich wurde von Gott erschaffen, also bin ich auch etwas Besonderes.

Kind: Danke!

Paris, Frankreich, 2. April 2018