Auszüge aus der Rede Babas in Dubai

31. März 2019

S hareeram suroopam tatha va kalatram
yashashcharu chitram dhanam meru tulyam
guroranghri padme manashchenna lagnam
tatah kim tatah kim tatah kim tatah kim

 

(Der eigene Körper mag schön sein, der eigene Ehepartner kann attraktiv sein; der eigene Ruhm kann sich überall hin verbreiten; der eigene Reichtum kann so enorm und beständig sein, wie der Berg Meru. Aber was bedeutet das alles, wenn der Geist nicht in Hingabe an den Lotusfüßen des Gurus festhält? Wahrlich, was nützt das alles?)

Ein schöner Körper, Name und Ruhm, ein wunderschöner Ehepartner, Reichtum wie Berge nützen am Ende nichts, wenn dein Geist nicht auf die Füße des Gurus ausgerichtet ist. Denn der Guru ist derjenige, der dich durch dieses Labyrinth des Lebens führt.

All dies lehrt, dass das Leben eine Falle ist, die einem Angst macht. Ich würde es so ausdrücken, dass das Leben ein Spiel ist. Ein Spiel hat gegnerische Mannschaften, Regeln und bestimmte Einschränkungen, aber man spielt es zu seiner eigenen Unterhaltung und dem Reiz, das Spiel am Ende zu gewinnen. Das Leben ist also ein Spiel. Jedes Spiel braucht einen Coach. Einen Trainer, der dir sagt, wie man das Spiel fair und korrekt nach den Regeln spielt. Genießt das Spiel und erlebt am Ende den Nervenkitzel, das Spiel beendet und gewonnen zu haben!

Der Guru ist derjenige, der dir zeigt, wie man das Spiel des Lebens spielt. Darum ist der Guru sehr wichtig. Wenn Du an einem fremden Ort ankommst, ist es sehr hilfreich, jemanden zu haben, der diesen Ort kennt. Jemanden wie einen Reiseleiter, der Dir sagen kann, wohin Du fahren musst, um eine bestimmte Adresse zu erreichen. Genauso seid ihr alle auf dieser Erde gelandet, ohne zu wissen, wie ihr euer Leben richtig leben könnt. Was ist zu tun? Was ist zu vermeiden? Der Guru sagt dir, wie du dein Leben führen solltest. Es ist nicht sehr kompliziert, es ist ganz einfach.

Die Reise – das Spiel – ist von „Ich“ zu „Wir“ zu „Er“. Anfänglich geht es nur um „Ich, Mich, Mein und Mir“, dann hin zu „Wir, Uns und Unser“ und schließlich zu „Er, Sein und Ihn“. Es ist also eine Reise, die beim egoistischen nur über sich selbst Nachdenken startet. Dann beginnst Du selbstlos an jeden um dich herum zu denken – so sehr, dass Du am Ende keinen anderen Gedanken mehr hast, als den an Gott, der bei dir bleibt. Dann hast Du das Spiel gewonnen. Bis du das lernst, musst du immer wiederkommen. Vom „Ich, Ich, Ich“ geht es weiter, bis du von dort zur nächsten Stufe „Wir“ kommst und solange du nicht in „Er“ eingehst, ist das Spiel nicht vorbei.

Wenn Du die ganze Rede auf Englisch lesen möchtest, klicke auf diesen link oder auf die Titelseite des Booklets.