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Yagna Durga Pooja

von | Okt 18, 2018 | Global

Yagna Durga Pooja in Muddenahalli während der Navaratri-Feierlichkeiten

10. ­- 19. Oktober 2018

Yagna Durga Pooja

Zwischen dem 10. und dem 19. Oktober wurde in Muddenahalli eine Yagna Durga Pooja zelebriert. Dieses mehrtägige Feuer-Ritual fand während der Navaratri-Feierlichkeiten statt.

Das Navaratri-Fest ist eine glorreiche Feier zu Ehren der Shakti, dem weiblichen Aspekts der Göttlichkeit. Das Festival erinnert an den Sieg, den Para-Shakti, die universelle höchste kosmische Energie über die dämonischen Kräfte errungen hat. Stellvertretend für diese Energie wird die göttliche Mutter Durga, verehrt.

Navarathri bedeutet „die Neun Heiligen Nächte“. Ein Homa ist ein Ritual, bei dem einem heiligen Feuer (Agni) ein Opfer dargebracht wird. Das Feuer ist ein Element, das immer rein ist, unabhängig von der Substanz, die mit ihm in Berührung kommt. Während des Homa werden Mantren gesungen und Kräuter, Zweige, Früchte, Körner, oder Ghee in das heilige Feuer gegossen. Dadurch werden intensive Schwingungen erzeugt, die die Umwelt stark beeinflussen und zum universellen Wohlergehen beitragen.

Für die Navarathri-Feierlichkeiten in Muddenahalli wurde laut Göttlichem Plan ein tägliches Homa abgehalten, um die himmlischen Gottheiten anzubeten und ihren Segen für das gesamte Universum zu erbitten. Die gemeinsamen Gebete dienten Loka Kshema und Loka Kalyana – dem universellen Frieden und Wohlergehen. Eingeschlossen ist hierbei das Wohlergehen der Natur, der Fauna und Flora, rechtzeitige Regenfälle und die Reinigung von Körper, Bewusstsein und Herz.

Wir möchten euch hier ein paar Eindrücke von der Zeremonie vermitteln:

Schon lange vor Beginn der Feierlichkeiten waren alle intensiv mit den Vorbereitungen für dieses wichtige Ereignis beschäftigt.

Überall in dem Bereich für die Durga Pooja herrschte eine liebevolle und hingebungsvolle Atmosphäre. Man konnte die Liebe der Devotees, die die Halle für die Zeremonien vorbereiteten förmlich spüren. Ihre tiefe Hingabe ließ sich am Leuchten ihrer Augen erkennen.

Am Ende der Zeremonien erfolgte das Visarjan.

Während eines Visarjan werden die Objekte, die für die Anbetung verwendet wurden, an die Natur zurückgegeben. Die Opferrituale in Indien sind voller Symbolik. Hinter jeder Handlung und jedem Ritual verbirgt sich eine tiefe spirituelle Bedeutung. Während einer Pooja wird die formlose Gottheit in einem unbelebten Objekt wie einem Bild, einer Tongestalt oder einem Kalasha (Topf) angerufen. Dieser Prozess heißt Prana Pratishta. Der Gläubige ist dann in der Lage, seine Hingabe und sein Gebet an diese Form zu richten.

Sobald die Pooja vorüber ist, wird die Gottheit feierlich an das Formlose zurückgegeben. Statuen oder Figuren aus Ton werden ins Wasser getaucht. Dies ist allgemein als Visarjan bekannt.

Der Allmächtige wird durch die fünf Sinne verwirklicht – durch die Anbetung der schönen Form der Gottheit, durch die süßen Düfte der Blumen, die während der Pooja geopfert werden, durch die ehrerbietige Berührung der Figur mit den Händen, durch das Schmecken des Prasads (geheiligte Speise), das der Gottheit angeboten wurde und durch das Hören der Mantren, mit denen die Gottheit verehrt wird.

Am Ende der neun Anbetungs-Tage wird das Gottesbild feierlich in Wasser getaucht. Im folgenden Jahr wird die Gottheit dann erneut verehrt.

Diese Praxis dient dem Gläubigen als Erinnerung an die vergängliche Natur des Lebens. Denn obwohl unsere physische Form nach dem Tod zu den Elementen zurückkehrt, wird die unsterbliche Seele in einer anderen Form wiedergeboren. Der Devotee wird daran erinnert, den Reichtum der Weisheit zu suchen, den die Seele tragen kann und nicht den materiellen Reichtum, der beim Tod zurückgelassen wird.

Bhagawan Sri Sathya Sai Baba sagt:
Pooja, Yagna und Homa sind so angelegt, dass sie euch helfen, das ewige, abstrakte Yagna zu erlernen, das jeder von euch praktizieren muss, um euch vor Furcht , Trauer und Verzweiflung zu bewahren. Du musst die egoistischen Wünsche und Emotionen, Leidenschaften, Impulse und Handlungen in die Flammen der Verehrung und der Hingabe gießen“.

Bildergalerie

Videoausschnitt aus dem Maha Rudra Yagna

    

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