Auszüge aus der Rede Babas in Taipeh, Taiwan

22. März 2017

D er Eine ohne Geburt oder Tod, der ewig Eine,
der Eine, der weder Anfang, Mitte noch Ende hat, ist wahrhaftig Gott.
Er wurde weder geboren, noch wächst oder stirbt Er.
Er existiert in Allem als Atma.

Liebe Verkörperungen der Göttlichkeit!

Wenn etwas geboren ist, wächst oder stirbt, kann es nicht Gott sein, denn Gott existiert zu allen Zeiten, an allen Orten und in allen Situationen. Ebenso wie eine Mutter sich niederbeugt, um ihr Kind hochzuheben, kommt Gott herab für die Emanzipation Seiner Devotees. Die Veden beschreiben Seine Eigenschaft als vollständig. Er braucht nichts. Nichts kann Ihm hinzugefügt werden, und nichts kann von Ihm weggenommen werden. Er wird beschrieben als der Ozean, in den viele Flüsse münden, und doch schwillt der Ozean nicht an.

Der formlose Atma nimmt eine Gestalt an, um den Devotees nahe zu sein und sie die höchsten Wahrheiten zu lehren. Der Zweck aller Inkarnationen von Gott und Meistern ist derselbe, nicht unterschiedlich. Sie alle haben eine Form angenommen, um die Devotees die höchste Wahrheit zu lehren, dass sie die Göttlichkeit Selbst sind.

Es spielt keine Rolle, aus welchem Gefäß ihr trinkt; wichtig ist, dass das Wasser euren Durst löscht. Befolgt die Lehren von jedem von ihnen; solange ihr sie befolgt, werdet ihr davon profitieren. Das ist der Hauptgrund, aus dem Swami gekommen ist: Euch zu helfen, euer Selbst zu realisieren – und das ist der einzige Grund, aus dem Swami weitermacht, damit ihr euch immer noch anstrengen könnt, euer wahres Selbst zu realisieren. Sogar nach den Schulstunden bietet Er Extra-Unterricht an, damit ihr mehr lernen könnt und schließlich die Examina besteht.

Ihr müsst euch alle selbst von der Grundschule zur Höheren Schule zur Universität fortbilden und aufsteigen. Niemand möchte für immer in derselben Klasse oder in derselben Schule bleiben. Daher ist das Gefühl, dass Gott nur in einer Form und nicht anders kann könnte, ein sehr beschränktes Denken.

‚Gott sollte so wie dies sein und sollte nicht wie das sein; Gott sollte hier sein aber kann nicht dort sein‘, – all diese Beschränkungen sind auf Unwissenheit zurückzuführen. Es ist so, als würde man seine Faust schließen und sagen: „Ich habe die Luft gefangen!“

Gott kann nicht definiert werden. Tatsächlich stellen die Veden fest, dass Er nicht durch den Geist (mind) verstanden und nicht mit Worten beschrieben werden kann.

Es kann keine größere Unwahrheit geben, als dass jemand beansprucht, er könne die Realität Gottes erklären oder er habe die Natur Gottes verstanden. Jemand, der behauptet, er hätte sie verstanden, hat nichts verstanden – weil jemandem, der Gott wirklich kennt, die Worte für eine Erklärung fehlen werden. Diejenigen, die Worte haben, um Gott zu erklären, haben Ihn nicht verstanden. Gott kann nur im eigenen Herzen gefühlt und erfahren werden – und nirgendwo sonst.

Wenn Du die ganze Rede auf Englisch lesen möchtest, klicke auf diesen link oder auf Titelseite des Booklets.